Entwicklung der Rockmusik
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Die Oper
- Arbeit mit Szenentexten -

Man kann eine Szene naturalistisch spielen, so wie man also zunächst an eine Theaterinszenierung herangehen würde. Nun kann man den Text aber auch anders umsetzen und erreicht oftmals ganz interessante Wirkungen.

Entwickelt ein oder zwei Arten mit dem Text umzugehen:

A: Aparte - Die Protagonisten sagen nach jedem Satz zur Seite ins Publikum, was sie über den anderen Protagonisten
denken.

B: Rückblick - Die Protagonisten erzählen die Szene aus einem Punkt der Zukunft: Die Protagonisten stehen vor Gericht;
erzählen es der besten Freundin, dem besten Freund; sie erzählen die Geschichte in der Kneipe.

C: Opernfassung - der Text wird gesungen

D: Reim-Fassung - Der Text wird in Reime gebracht und gesprochen

E: Parallelmontage - Zwei unterschiedliche Gruppen tun sich zusammen und spielen die Szenen parallel, wobei sie sich
gegenseitig Platz lassen.

F: Kunstsprache - Die Szene wird in einer Kunstsprache gesprochen. Es werden nur Laute oder Zahlen benutzt.

G: Verfremdung - Spielen mit falschem Gestus/Affekt, d.h. einem anderen als den zuvor erarbeiteteten; einem Gestus, der
zum Inhalt des Textes im Widerspruch steht.

H: Experimentaltheater - Textzersplitterung - der Text wird zerschnitten und neu zusammengestellt.



Formenvielfalt in der Oper "Der Freischütz"

Arie: Sologesangsstück mit reichhaltiger Orchesterbegleitung. Lyrisch-verweilendes Moment.
Oft sehr virtuos (Koloraturen, Sprünge, Spitzentöne). Meist dreiteilig (ABA oder ABC)

Ariette: (ital: kleine Arie) im Aufbau dem Lied sehr ähnlich

Chöre: Bsp.: Volksszenen, Jägerchor, unsichtbare Chöre, Brautchor. Sie beleben abwechslungs-
reich und farbig das Geschehen.

Finale: Schlussszene der einzelnen Akte. Im Freischütz zu finden: Das Ketten-Finale: In ihm
werden musikalisch einzeln gestaltete Handlungsabschnitte aneinandergereiht.

Kavatine: Lyrisches Sologesangsstück mit Instrumentalbegleitung (entspr. einer vereinfachten Arie)
Einfach in der Form (ein- oder zweiteilig), ohne Koloraturen.

Melodram: Darsteller reden und das Orchester kommentiert die Handlung (dient zur dramatischen Steigerung).

Ouvertüre: Instrumentalvorspiel zur Oper. In ihr sind Themen der Oper zu finden. Dient der Einstimmung.

Rezitativ: Solistischer, instrumental begleiteter Sprechgesang. Teils spärliche Orchesterbegleitung.
Wort steht im Vordergrund. Ist handlungsfördernd.

Romanze: Empfindsames Lied

Walzer: Paartanz im 3/4-Takt mit stark betontem 1. Taktteil.


Schall /Schwingung
- Saitenschwingung

Filmprojekt
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