Musik

Tonleitern in Dur und Moll

Kampmanns Lehrfilm 3

Dur- und Moll-Dreiklänge

Kampmanns Lehrfilm 1

Musik in der Werbung


Was soll gute Werbung bewirken?

• attention - Aufmerksamkeit erzeugen
• interest - Interesse wecken
• desire - Wunsch wecken, das Produkt zu besitzen
• action - Den Käufer bewegen, das Produkt zu kaufen

= man spricht hier auch von der AIDA-Regel


Was soll Werbemusik leisten?

1. Produkt unterstreichen (Bspw. Produktnamen im Gesangstext)
2. Gewisse Stimmung schaffen (bspw. exotisches Flair durch bestimmte Melodik, Rhythmik, Instrumente)
3. Erinnerungswert bekommen (eingängige Melodik, Jingles)
4. Aufmerksamkeit auf sich ziehen (ausgefallene Instrumente, Sänger, Gags, "klassische Musik")

Verwendung der Werbemusik

- als Hintergrundmusik, die Stimmung verbreitet
- Musik kommentiert die Handlung (Mickey-Mousing)
- kurze melodische Motive werden ständig wiederholt (Wiedererkennung, Mitsingen, "Ohrwurm")
Spezielle Werbemusik = Jingles

Jingles sollen

- einen geraden Takt haben
- Tonschritte benützen oder kleine Tonsprünge (Terz / Einstiegsquart)
- im nachsingbaren Tonbereich liegen (c' - d")
- einfache Rhythmen haben (Achtel, Viertel)
- Nicht länger als 4 Takte sein


Deutsch

Hörspiel


7a „Nachts schlafen die Ratten doch“ (W.Borchert)


Weihnachtsgeschichte

7a

Weihnachten im Krankenhaus

Am eisig kalten Heiligabend im Norden Islands wollten Tom und seine kleine Schwester Mara mit ihrem Vater Klaus auf dem schönen großen zugefrorenen See Schlittschuhe laufen gehen. Dick eingepackt in viele Kleiderschichten tanzten sie mit viel Eleganz und Geschick über den winterlichen See. "Wer als erstes in der Mitte ist, ihr lahmen Enten!“ rief Mara vorlaut. Mit viel Geschwindigkeit sausten alle auf die Seemitte zu. " Gewonnen! " rief Vater Klaus, der auf dem letzten Sprint noch mal richtig Gas gegeben hatte. Außer Puste blieben die Kinder mitten auf dem Weg stehen. Da kam Tom eine Idee:"Wer als erstes wieder zurück ist!", und schon waren Mara und Tom zurück auf dem Weg zum Rand. Doch plötzlich hörten sie die verzweifelten Hilferufe ihres Vaters. Risse hatten sich um seine Füße gebildet, die immer größer und breiter wurden. Mit einem lauten Krachen brach Klaus im Eis ein. Er stürzte in die eisige Kälte des tiefen Sees. Kälte schloss sich wie ein dicker Mantel aus Taubheit um ihn. Panisch lief Tom zur Einbruchsstelle. Er konnte gerade noch die Hand des Vaters packen. Geistesgegenwärtig wählte Mara die Nummer des Rettungsdienstes. Tom hielt immer noch seinen Vater umklammert, als die Sanitäter eintrafen. Schweiß lief ihm über die Stirn. Mit einem Seil um die Hüfte zogen die Sanitäter den Vater mit vereinten Kräften aus dem Eiswasser. Die Kinder und Klaus wurden mit Höchstgeschwindigkeit und Blaulicht in das nächst liegende Krankenhaus gefahren. Klaus wurde von den besten Ärzten versorgt und schon nach kurzer Zeit ging es ihm wieder einigermaßen gut. Tom und Mara erzählten ihrer Mutter, die, so schnell sie konnte, hergekommen war, wie es zu diesem Unglück gekommen war. Nachdem sich alle von dem Schock erholt hatten, fiel Tom ein: "Wo feiern wir eigentlich Weihnachten? " Klaus sollte noch zwei Tage dableiben. Und so kam es, dass Weihnachten dieses Jahr im Krankenhaus stattfand. Und alle waren sich einig: Das war das aufregendste Weihnachten aller Zeiten!